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18.7.20
Anti-Aging und antioxidative Kapazität? Was haben Gemüse und Obst damit zu tun?

Der erste Schritt des Alterungsschutzes besteht im Schutz aller Zellen. Dabei spielen Vitamine, Spurenelemente sowie die Wirkung von gesundheitsfördernden sekundären Pflanzenstoffen in Gemüse und Obst eine wichtige Rolle. Gerade jetzt, während der Sommermonate, kommen viele frische einheimische Gemüse- und Obstsorten auf den Markt! Nutzen Sie die Vielfalt! Ernähren Sie sich abwechslungsreich!

Wir alle wissen, dass Ernährung und Essgewohnheiten Auswirkungen auf die Gesundheit und auch das Altern der Haut haben.

Die Haut ist die primäre Barriere zwischen dem menschlichen Körper und der Umwelt. Sie wird bei ihren Aufgaben von internen und externen Faktoren - wie Ernährung, UV-Strahlung, chemischer Verschmutzung – beeinflusst. Die Ernährung dient dem Körper nicht nur zur Energie- und Nährstoffbeschaffung, sie hat auch Auswirkungen auf die Hautalterung.

In einem gesunden Körper stehen oxidative und reduktive Prozesse miteinander im Gleichgewicht. Eine unzureichende antioxidative Abwehr oder eine Überproduktion von freien Radikalen ist an der Entstehung vieler akuter und chronischer Erkrankungen zumindest beteiligt.

Proteine, Vitamine, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe und Wasserkonsum beeinflussen die Gesundheit der Haut. So kann Wassermangel im Körper zu Funktionsstörungen und Dehydration des Gewebes führen. Eine ausreichende (aber keineswegs übermäßige) Proteinaufnahme ist nötig um die normale Gewebserneuerung und Gewebsreparatur zu ermöglichen.

Der Gehalt an Spurenelementen, Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen in der Nahrung hängt eng mit der antioxidativen Kapazität der Haut zusammen.

Viele Vitamine wurden auf ihre antioxidativen Aktivitäten getestet.*
Die meisten Untersuchungen konzentrierten sich auf die Vitamine A, B, C, E und D. In Pflanzen leiten sich  Vitamin-A-Verbindungen von den Carotinoiden ab. Die verschiedenen Vitamin-A-Derivate (Retinol, Retinal, Retinsäure) haben unterschiedliche Wirkungen. Retinoide sind die am häufigsten verwendeten Anti-Aging Produkte zur Behandlung der Lichtalterung der Haut. B-Vitamine sollen vor allem Hautentzündungen und Pigmentierungen verhindern. Vitamin C unterstützt die Kollagensynthese, Vitamin C und E beeinflussen die Lipidperoxidation in der Haut. Vitamin D kann schädliche Einflüsse durch ultraviolette Strahlen reduzieren und so ebenfalls die Haut schützen. Vitamine werden häufig mit anderen antioxidativen Stoffen verwendet, um ihre Anti-Aging-Wirksamkeit zu erhöhen.

Auch Spurenelemente stehen in engem Zusammenhang mit der Immunität und Entzündung der Haut. Kupfer verbessert die Hautelastizität, Selen stärkt die antioxidative Fähigkeit, Zink, als essentielles Spurenelement, ist an vielen physiologischen Prozessen beteiligt.

Zu den sekundären Pflanzenstoffen gehören auch die Polyphenole.

Polyphenole kommen häufig in Gemüse, Obst, Tee und anderen Pflanzen vor. Aufgrund ihrer antioxidativen Eigenschaften werden sie in der Kosmetik und der Ernährung ebenfalls zur Bekämpfung der Hautalterung eingesetzt werden. Sie reduzieren oxidative Schäden und Entzündungen der Haut, hemmen den Kollagenabbau und fördern die Kollagensynthese.

Gerade jetzt, während der Sommermonate, kommen viele frische einheimische Gemüse- und Obstsorten auf den Markt! Wählen Sie vor allem Bio-Produkte und nutzen Sie das vielfältige Angebot. Besuchen Sie auch Bauern- und Wochenendmärkte, auch dort wird vielfach Gemüse und Obst aus dem biologischen (ökologischen) Anbau angeboten. Für so manche Landwirte zahlt sich eine Zertifizierung gemäß der EU-Verordnung finanziell nicht aus. Sie dürfen daher das Bio-Siegel nicht führen, auch wenn ihre Produkte den Richtlinien des ökologischen Anbaus entsprechen.

Wir essen gerne, was wir gewöhnt sind. Das schränkt die Vielfalt der Lebensmittel, die wir kaufen, meist ein. Ernähren Sie sich abwechslungsreich! Und essen sie Rohkost!
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. * Die angeführten Aktivitäten sind nur als Beispiele gedacht und umfassen weder alle aktiven untersuchten Stoffe noch alle untersuchten Aktivitäten.

Literatur:
Zhang, Yu-Jie et al. “Antioxidant Phytochemicals for the Prevention and Treatment of
Chronic Diseases.” Molecules (Basel, Switzerland) vol. 20,12 21138-56. 27 Nov. 2015, doi:10.3390/molecules201219753

Di Meo F, Valentino A, Petillo O, Peluso G, Filosa S, Crispi S. Bioactive Polyphenols and Neuromodulation: Molecular Mechanisms in Neurodegeneration. Int J Mol Sci. 2020;21(7):2564. Published 2020 Apr 7. doi:10.3390/ijms21072564

Pandey KB, Rizvi SI. Plant polyphenols as dietary antioxidants in human health and disease. Oxid Med Cell Longev. 2009;2(5):270‐278. doi:10.4161/oxim.2.5.9498

Cao C, Xiao Z, Wu Y, Ge C. Diet and Skin Aging-From the Perspective of Food Nutrition. Nutrients. 2020;12(3):870. Published 2020 Mar 24. doi:10.3390/nu12030870


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15.7.20
Kennen Sie Leute, die ihre Ölkontrollleuchte am Armaturenbrett überkleben statt Öl nachzufüllen?

Nein? Wie sieht es bei Schmerzmitteleinnahme aus? Schmerzmittel im Sport sind in aller Munde - wussten Sie schon, dass man damit das Fortschreiten einer Gelenkschädigung/Arthrose begünstigen kann? Der Schmerz ist ein Zeichen, die schmerzende Struktur zu nähren und zu schützen. Wie unsere Kontrollleuchte am Armaturenbrett im Auto, warnt der Schmerz uns, dass wir den Fehler analysieren sollen und nicht das Warnsystem ausschalten sollen. Dehnen, gelenkstabilisierende Muskeln kräftigen und Knorpelunterstützung ist angesagt, z.B. mit PRP oder Nahrungsergänzungsmittel. #pillenkick #pills #schmerzmittel #schmerz #pain #painkiller #gesundheit #drpsinger


Verkürzte Muskeln zwingen Gelenke in eine schlechte Stellung, Sehnen, Sesambeine und Gelenke gleiten nicht mehr so geschmeidig sondern werden abgerieben, ähnlich wie ein Mühlstein. Sehnenscheiden und Gelenkkapseln produzieren mehr Flüssigkeit um zu  schmieren, was zu Spannungsgefühl und Schmerzen führen kann. Tipp: geschmeidig gedehnte Muskel sind besser als dicke unflexible Muskeln. Dehnen Sie regelmäßig.

Wenn nur bestimmte Muskel auftrainiert werden und andere nicht, werden die Gelenke nicht gut geführt und werden ebenfalls vermehrt abgenutzt. Tipp: trainieren Sie den ganzen Körper und nicht nur ein paar gezielte Muskel.

Zu den Nahrungsergänzungsmittel gehören unter anderem Glucosaminoglykane, Chondroitinsulfat, Vitamin D, und Antioxidantien, wie Vit A, E, C, aber auch Kurkuma und Weihrauch. Tipp: achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung mit Antioxidantien, vermeiden Sie Nahrungsmittel die Entzündungsfördernd sind (Transfette, z.B. in hoch erhitzten Essen, in Fertigprodukten). Ein gutes Multi-Vitamin- und - Mineralpräparat kann unterstützen.
Und: hören Sie auf Ihren Körper - der Schmerz ist unser Freund, unser Wachhund, unsere “Kontrolllampe”, um uns aufmerksam zu machen, dass etwas zu ändern ist.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6614338/

https://www.pharmazeutische-zeitung.de/schmerzmittel-missbrauch-im-fussball-ein-riesenproblem-118095/?utm_source=E-Mail&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=TDT-09-06-2020


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